Kultur Konkret – Blick ins Internet
Berlin – Shiatsu Massagesessel, eine täuschend echte Simulation
Übersetzt bedeutet das japanisch Wort »Shiatsu« so viel wie »Fingerdruck«.
Entlang verbindender Meridiane werden verschiedene Punkte gedrückt, was das physische, emotionale und geistige Wohlbefinden fördert und neue Möglichkeiten der Entfaltung und Entwicklung aufzeigt.
Massagesessel von Panasonic scannen vor der Massage den Körper des Benutzers, diese Technik ermöglicht eine echte Shiatsu Massage auf Knopfdruck.
Quelle: Panasonic Wellness Point Berlin
Kultur Konkret – Blick ins Internet
Dresden – Wellness-Massagen zur Regenerierung, Vitalität und Entspannung
In der Dresdner Neustadt ist eine Gesundheits-Insel entstanden. In der Praxisgemeinschaft »Insel-Zeit« bieten verschiedene Therapeuten neben Wellness-Massagen auch Shiatsu, Klang-Massage, Thai-Massage, Fußreflexzonen-Behandlungen und Yoga-Kurse an.
Neben den gebräuchlichsten Massagen für Schulter, Rücken und Nacken sind auch Akupunkt-Massage, Schwedische Massage und Sportmassage im Angebot.
Die Massagen empfehlen sich auch für Bürotätige, Autovielfahrer sowie bei Tätigkeiten, die körperlich oder psychisch belasten.
Quelle: Dresden-Massage
Kultur Konkret – Blick ins Internet
Garbsen – Setzen Sie den Rotstift an
Gronen Bürodienstleistungen GbR empfiehlt sich als kompetenter Partner im Bereich Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Zahlungsverkehr, Mahnwesen, Controlling und EDV- Dienstleistungen.
Die Firma betreut überwiegend klein- und mittelständische Unternehmen. Mit modernster Software kann sie ihre Dienstleistungen auch überregional anbieten.
Quelle: Gronen Bürodienstleistungen GbR
Kultur Konkret – Blick ins Internet
Kreditvergleich der größten Internet Anbieter
Neben den unterschiedlichen Kreditarten, die auf den jeweiligen Verwendungszweck zugeschnitten sind, gibt es auch Kredite für bestimmte Zielgruppen. So gibt es mittlerweile spezielle Kredite für Rentner, Kredite für Studenten oder auch so genannte Beamtendarlehen.
Die Website vergleicht Onlinekredite und die in Deutschland bekanntesten Kreditarten.
Quelle: kredite-finanzierung-vergleich
Kultur Konkret – im Netz entdeckt
navigogo Infoportal für Navigation

See Navigation: Garmin GPSMap 60Csx
»Garmin GPSMap 60Csx - ein Navigationssystem für Outdoor-Fans und Skipper. Das GPSMap 60Csx ist auch ein echtes See-Navigationssystem. Wie es sich für ein See Navi gehört ist das Gerät laut Hersteller wasserdicht.«
Quelle: navigogo
Kultur Konkret – im Netz entdeckt
Der Speicherplatz:

TrekStor USB Stick CS-D USB-Speicher 12 GB (1 Zoll Festplatte)
»Wer mit seinem USB Stick vorsichtig umgeht kann jetzt auf satte 12 GByte zugreifen. Für Daten die man auch unterwegs braucht sollte das in den meisten Fällen reichen.«
Quelle: Der Speicherplatz
Wirtschaft und Medien – Oktober 2007
17. Oktober 2007
Gustav Langenscheidt - Kupferstich
Foto: Langenscheidt KG
© obs/Langenscheidt KG
Gustav Langenscheidt
Wer fremde Sprachen spricht, dem öffnet sich die Welt
Von Hartmut Dresia
Den 175. Geburtstag Gustav Langenscheidts begehen wir am 21. Oktober 2007. Der Gründer des Langenscheidt Verlags starb 1895 im Alter von 63 Jahren in Berlin.
Der willenstarke Autodidakt Gustav Langenscheidt war nicht nur ein disziplinierter »Selfmade-Man«, er war auch ein großer Visionär, denn er wusste: »Wer fremde Sprachen spricht, dem öffnet sich die Welt.« Dieser Satz hat heute, 175 Jahre nach seiner Geburt, mehr denn je Gültigkeit.
Für seine eigene Erfolgsgeschichte war aber gerade das Fehlen von Sprachkenntnissen ausschlaggebend.
Gustav Langenscheidts früher Pioniergeist
Mit 17 Jahren machte sich Gustav Langenscheidt auf eine einjährigen Europareise. Als bildungshungriger junger Mann wollte er Europa erkunden, so begann er seine Reise 1849 von Berlin aus zu Fuß.
In seinem Reisetagebuch hielt er seine Eindrücke und Erfahrungen, seine Begegnungen mit Land und Leuten fest. Doch allerorts fehlten ihm die nötigen Worte zur Verständigung. Dies beschämte ihn nicht nur, es machte ihn regelrecht wütend, da das damalige Lehrsystem zur Sprachenvermittlung, den Schwerpunkt fast ausschließlich auf die Grammatik legte. Schnell stand sein Plan fest: Das Sprachenlernen so zu vereinfachen, dass der praktische, der kommunikative Gebrauch im Vordergrund steht.
In London, wo Gustav Langenscheidt versehentlich in einem zweifelhaften Etablissement statt in einem Hotel abstieg, notierte er: »Es ist ein wahrhaft peinliches Gefühl unter Menschen nicht Mensch sein und seine Gedanken austauschen zu können.« Wahrscheinlich war dies das Schlüsselerlebnis, das Gustav Langenscheidt zur Erkenntnis verhalf, dass es Sprachen sind, die die Menschen untereinander verbinden.
Erfindung der ersten praktikablen Lautschrift
Sorgfalt, Gründlichkeit und Lebensnähe zeichneten Gustav Langenscheidts didaktische Methode aus. Doch den Grundstein zu seinem Erfolg legte er mit einer – zu seiner Zeit – revolutionären Erfindung: Der ersten praktikablen Lautschrift. Sie konnte von jedem ohne Vorbildung angewandt werden, da sie ein Imitieren über die Muttersprache vorsah.
Sprachen lernen durch Sprachen sprechen – ganz einfach. Nur verlegen wollte das fertige Manuskript niemand. Doch der feste Glaube an seine Methode und das Wissen um die sprachlichen Mängel seiner Landsleute ließen Gustav Langenscheidt mit gerade einmal 24 Jahren schließlich den eigenen Verlag gründen.
Der Beginn einer großen Verlagsgeschichte
Den Anfang der Verlagsgeschichte machte so ein einzelnes Produkt, der »Selbstlernbrief«, der allerdings global zur Popularisierung und Verbreitung von Fremdsprachen beitrug.
Sein gut erhaltenes Reisetagebuch von 1851 »Promenaden durch Nord, Süd und West« gibt nicht nur Einblicke in seinen Charakter, sondern ist auch ein amüsanter Zeuge für die damaligen Sitten und Gebräuche. Die verschiedenen Regionen Deutschlands und die Nachbarländer werden mit einer so präzisen Beobachtungsgabe dargestellt, dass der spätere Professor bereits zu ahnen ist.
Anlässlich seines 175. Geburtstags, am 21. Oktober 2007, hat der Langenscheidt Verlag ein Büchlein über sein Leben und Werk zusammengestellt.
Das kleine Büchlein (64 Seiten) über Leben und Werk von Gustav Langenscheidt und das Hörbuch des Reisetagebuches können gegen einen mit 1,45 Euro frankierten Rückumschlag und dem Stichwort »Gustav Langenscheidt« bzw. »Reisetagebuch« kostenlos beim Verlag bestellt werden. Beide Werke stehen auch zum herunterladen im Internet bereit.
Langenscheidt: »175. Geburtstag von Gustav Langenscheidt«
Langenscheidt: »Reisetagebuch Gustav Langenscheidt«
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Wirtschaft und Medien – Oktober 2007
10. Oktober 2007
»Fluro-01«
Foto: pixelschieber
© Pixelschieber / PIXELIO
Öffentlichkeit
Medien sind kein Platz für Eva Herman und Ashkan Dejagah
Von Hartmut Dresia
Sie sind schwierige Deutsche, Eva Herman und Ashkan Dejagah, und es ist schwierig mit ihnen umzugehen, doch die Medien sollten ihr Platz nicht sein, sie sind überfordert.
Kerner schloss Eva Herman nach 50 Minuten vor laufender Kamera aus einer Gesprächsrunde aus, Ashkan Dejagah ist für eine deutsche Nationalmannschaft nicht mehr akzeptabel. Beides, die Entscheidung Kerners und die unabdingbare Forderung an den DFB, den Spieler auszuschließen, bereitet auch Unbehagen, denn selbstverständlich steht beiden das Recht auf Meinungsfreiheit und das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit zu. Doch wie sie ihre Rechte wahrnehmen hat zur Folge, dass sie in den Medien keinen rechten Platz haben, denn die Äußerungen der Eva Hermann und das Verhalten des Ashkan Dejagah sind nicht geeignet, ohne Kommentar und ohne deutlichen Widerspruch verbreitet zu werden oder gar vorbildlich zu sein.
Der Grundkonsens der Bundesrepublik Deutschland muss bewahrt werden
Die Bundesrepublik Deutschland ist auf den Trümmern einer verbrecherischen und faschistischen Diktatur entstanden. Der Sieg der Alliierten und ihre Hilfestellung bei der Gründung haben durch die Verabschiedung des Grundgestzes zu einem demokratischen und sozialen Staat geführt, der verpflichtet ist, die Würde des Menschen unbedingt zu achten.
In der Nazi-Diktatur wurde Juden unendliches Leid zugefügt, Verbrechen entsetzlichen Ausmaßes wurden selbst an Kindern und Frauen begangen. Vor dem Hintergrund dieser Geschichte, die die Würde einer Kulturnation auf Jahrhunderte beschädigt, gehört zum Grundkonsens in der Bundesrepublik Deutschland: Wir wenden uns ab von der verbrecherischen Nazi-Diktatur, wir sind Freund des Staates Israel und seiner Menschen.
Dieser Grundkonsens ist nicht verhandelbar, die Abwendung von der verbrecherischen Nazi-Diktatur und die Freundschaft zum Staat Israel und seinen Menschen ist nicht relativierbar.
Eva Hermann und die verbrecherische Nazi-Diktatur
Eva Hermann meint, wenn man nicht über Familienwerte der Nazis reden dürfe, könne man auch nicht über die Autobahnen sprechen, die damals gebaut wurden. Zudem glaubt sie, dass man nicht mehr über deutsche Geschichte sprechen könne, ohne sich zu gefährden.
Beides ist Unfug: Wenn Eva Hermann über »familiäre Werte« philosophiert und in diesem Zusammenhang auf die Familienpolitik im Nationalsozialismus zu sprechen kommt, dann führt das zu einer falschen Einordnung des Nationalsozialismus. Es ist die Konstruktion des perfiden Relativismus, der im Entsetzlichen »auch Gutes« entdeckt, und damit – gewollt oder ungewollt – dem Entsetzlichen einen Lichtstrahl zuwirft. Selbst in Konzentrationslagern hat es Liebesbeziehungen gegeben, wer jedoch über Liebesbeziehungen spricht und dann auf Liebesbeziehungen in Konzentrationslagern zu sprechen kommt, zeigt, dass er entweder seinen Gegenstand intellektuell nicht beherrscht oder die Konstruktion des perfiden Relativismus bewusst anwenden will. Wer über deutsche Geschichte in der Öffentlichkeit spricht, muss sich seinem Gesprächsgegenstand gewachsen zeigen.
Ashkan Dejagah und der Staat Israel
Am kommenden Freitag sollte Ashkan Dejagah mit der deutschen U-21-Nationalmannschaft in der Qualifikation zur Europameisterschaft in Tel Aviv spielen. Doch der Mittelfeldspieler wurde von der Reise befreit. DFB-Sprecher Jens Grittner zur Nachrichtenagentur Reuters: »Er kam zu uns und hat uns gebeten, dass er aus persönlichen Gründen nicht mit nach Israel kommen muss.«
Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrates der Juden, sagte auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE: »Es ist undenkbar und unmöglich, dass ein Nationalspieler einen privaten Judenboykott initiiert. Es wäre skandalös, wenn der DFB dieses Verhalten nicht sanktioniert.«
Bitter und beschämend ist, dass sich Dieter Graumann selbst so äußern muss. Diese Sätze wären eine selbstverständliche Bringschuld des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger gewesen, so wie es eine Selbstverständlichkeit ist, dass ein Verband, der derartiges Verhalten toleriert, von jedweder öffentlichen Förderung ausgeschlossen werden muss.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – »Kerner wirft Eva Herman aus seiner Sendung«
Quelle: DER TAGESSPIEGEL – »Im Namen des Vaters«
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